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Honey

Carp

Kumjanjok is an excellent Ukrainian restaurant in Tiraspol.
Tonight I ordered carp at Kumjanjok.
Their homemade honey vodka is delicious as well.


8 comments Last_comment
I've been wondering for some days now: why is Arnon hiding in Tiraspol? What is he doing out there? Does he know himself?
La Tasca is a wonderful biological Italian restaurant in Delft. Their fresh, homemade pasta with pesto en parmigiano reggiano is really great.
I am completely smitten with Holland. "Maatjes" and "Oude Klare" taste like honey to me.
Carp and Christmas
Is carp, like in the Czech Republic, also the traditional Christmas meal in Moldavia? I had it once, but thought it wasn't that tastful. A British acquaintance told me this was because the carp is a lazy fish, who lies in the mud the whole day. I became aware the fish bones are rather big.
Arnon
Sweety, my invition for you and your friend (male or female) to celebrate Christmas at my home still stands. I know your not very fond of that day, but you haven't experienced yet the wonders of my family.
Dora Maar
Since Arnon hasn't answered yet, I would like to inquire about your fairly complex questions. Why should Arnon hide in Tiraspol? And: „Does he know himself?“ Could you specify what you mean by this?
I'd be much obliged.
Hera Lind
Wenn Sie erlauben. Kumjanjok erinnert mich, Verehrteste, stark an das ukrainische Kamjanka. Hierhin hat sich Tschaikowski 1877 zurückgezogen, um, wie Dora Maar in ihren Fragen andeutete, eine verstörende Liebesbeziehung zu einer Frau zu verarbeiten. Er mußte sich wiederfinden. Die junge und bis aufs Ärgste unnachgiebige Frau, die in sein Leben gestoßen war, brachte ihn sowohl kreativ als auch psychologisch aus dem Gleichgewicht. In einem Brief beschrieb er diesen Prozeß wie folgt:

"Kaum war die Trauung vollzogen, kaum war ich mit meiner Frau allein geblieben und kaum hatte ich erkannt, dass uns das Schicksal untrennbar verbunden hatte, da begriff ich plötzlich, dass ich nicht einmal Freundschaft, sondern im wahrsten Sinne des Wortes Widerwillen gegen sie empfand."

Ich will Arnon Grunberg mitnichten mit dem russischen Genie vergleichen. Aber möglicherweise ist ihm Ähnliches widerfahren. Soll man es ihm wünschen? Er scheint zumindest nicht tief ins Mark getroffen. Erfreulich für seine Leserschaft. Herr Grunberg ist ein guter Schriftsteller, ein Genießer, er hat viel Erfolg und findet Anerkennung mit seiner Arbeit. Er hat darüber hinaus eine liebevolle Familie, die ihn stützt, Freunde, auf die er zählen kann, und Frauen, die er liebt. Das nenne ich Glück.

Der Unbekannten lege ich ans Herz, sie möge, wenn sie klug ist, verstehen, weinen, das Geschehene sublimieren, träumen und in ihrer Blase weiterfliegen, um sich darauf zu freuen, wann sie platzt. Auch das ist Glück!

In der Hoffnung, daß dies nicht schon die beste aller möglichen Welten ist, verbleibe ich hochachtungsvoll
Ihr
m. anet
It All Makes Sense At The End.

Thank you very much, dear Sir/Madame.